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| Grundschüler auf Baustellenbesuch
Was muss eigentlich ein Maurer können? Und wie baut man eine Wand? Diesen und anderen Fragen gingen Schüler der Klassenstufe 4 der Brüder-Grimm-Schule auf den Grund. Anfang Juni machten sich die 21 Mädchen und Jungen im Rahmen der Aktion "Schüler lesen Zeitung" auf zum Baustellenbesuch. Ihr Ziel war der Friedhof in Frei-Weinheim. Dort errichtet die Bauunternehmung Gemünden zurzeit eine neue Aussegnungshalle. Als erstes wurden die neugierigen Besucher mit einer der wichtigsten Regeln auf einer Baustelle vertraut gemacht: "Auf der Baustelle herrscht Helmpflicht!", erklärte Polier Georg Lambert. Jedes Kind bekam einen gelben Schutzhelm auf den Kopf. So mancher Steppke fühlte sich dabei gleich wie Bob der Baumeister. Der Sinn und Zweck von Arbeitsschutzschuhen wurde den Schülern am praktischen Beispiel vermittelt. Gemünden-Geschäftsführer Markus Allendorf forderte einen Jungen auf, sich auf seinen Schuh zu stellen. Der merkte schnell, wie hart und zugleich schützend so eine Stahlkappe ist. Außerdem lernten die Kinder, wie eine Wand gebaut wird und warum man dafür ein Fundament braucht. Dass die Gemünden-Wände auf sicherem Fundament gebaut sind, davon durften sich die kleinen Besucher selbst überzeugen: "Ihr könnt ruhig mal alle gegen die Wand drücken", forderte Markus Allendorf die Kinder auf. Mit viel Schmackes stemmten sich die Jungen und Mädchen gegen die Betonwand, die sich kein bisschen rührte. Zum Schluss erklärte Markus Allendorf den Kindern noch, welche Berufe auf einer Baustelle gefragt sind: Maurer, Betonbauer, Einschaler, Eisenflechter, Architekt, Bauingenieur, Polier, LKW-, Kran- und Baggerfahrer. Vielleicht hat der Baustellenbesuch bei dem einen oder anderen Schüler Begeisterung für einen Bauberuf geweckt – auch wenn sich die Mädchen und Jungen der 4. Klassenstufe mit der Berufswahl noch etwas Zeit lassen können...
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